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Echte Perlen, Zuchtperlen, Süsswasserperlen, Muschelkern – was ist was?

Perlenschmuck ist auch aus dem Schöniglich Sortiment nicht wegzudenken. Klassisch, sportlich und elegant – wir lieben Perlen! Aber welche Perle ist „echt“? Sind Zuchtperlen „unecht“ und was sind „Muschelkernperlen“ und „Süsswasserperlen“überhaupt?

Echte Perlen eine zauberhafte Rarität!

Perlen bilden sich in der Natur unter immer noch nicht genau geklärten Umständen. Eine frühere Vermutung, ein in die Muschel eingedrungenes Sandkorn sei der Auslöser zur Bildung einer Perle, wird heute von der Wissenschaft mehrheitlich verworfen. „Echte Perle“ oder „natürliche Perle“ dürfen nur die Perlen bezeichnet werden, die gänzlich ohne menschliches Eingreifen in Gewässern gewachsen sind. Sie werden auch als „Orient-Perlen“ bezeichnet und sind sehr selten.

Muschelkernperlen

Hauptsächlich finden Sie in unserem Sortiment so genannte Muschelkernperlen, diese sind auch als Shell Perlen bekannt.

Die Basis solcher Muschelkenperlen besteht aus Schalenmaterial echter Perlen. Hierzu werden aussortierte Muscheln aus der Perlen Produktion genutzt. Der Muschelkalk wird fein gemahlen und zu Perlen-Kugeln verarbeitet. Hier sind den Formen ob oval oder rund und auch den Größen kaum Grenzen gesetzt. Je nach gewünschter Farbe, können diese Muschelkernperlen eingefärbt werden.

Bei Muschelkernperlen handelt es sich also um imitierte Perlen, die zum größten Teil aus natürlichem Muschelkalk bestehen. Durch die chemische Grundsubstanz, werden diese Muschelkernperlen auch als Basis-Implantat für die Zuchtperlen Produktion verwendet.

Zuchtperlen

Die „Kulturperle“ oder“Zuchtperle“ ist der handelsübliche Name für eine durch Implantat von Menschenhand in dem Muschelkörper gewachsene Perle. Fast alle Perlen, die heutzutage für die Schmuckherstellung verwendet werden, werden gezüchtet. Die Zuchtperle wird üblicherweise auf Muschelbänken gezüchtet und muss während ihrer Wachstumsphase (2-3 Jahre) intensiv betreut werden.

Süsswasserprlen

Süßwasserperlen unterscheiden sich von anderen Zuchtperlen dadurch, dass sie nicht mit einem Nukleus versehen werden. Stattdessen wird nur ein kleiner Schnitt im Gewebe vorgenommen, in den ein Gewebeteilchen einer anderen Muschel eingesetzt wird. Obwohl die traditionelle Herkunft von Perlen Austern sind, die im Salzwasser leben, können auch Weichtiere, die in Süßwasserseen und Flüssen leben, Perlen hervorbringen.
Zum Glück, denn sonst würden uns diese wunderschönen, funkelden und auch robusteren Perlen vorenthalten bleiben.

Veröffentlicht am 17.09.2019

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