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Ohrlöcher stechen lassen – Tipps und Hilfe

Alles was Sie zum Ohrloch stechen wissen müssen

Ohrlöcher stechen lassen kann super einfach sein, wenn Sie ein paar Tipps im Hinterkopf behalten. Checken Sie, dass der Piercer oder Juwelier, den Sie aussuchen, sauber arbeitet – Hygiene ist das A und O beim Ohrloch stechen. Die Gerätschaften müssen steril sein, also scheuen Sie sich nicht nachzufragen! Wo genau Ihre neuen Ohrringe sitzen sollen, ist auch wichtig. Welche Ohrlocharten es gibt, finden Sie auf dieser Seite. Jedes Ohr ist anders, also holen Sie sich eine Profi-Meinung ein, damit das Ohrlochstechen perfekt für Ihre Ohren passt.

Vorüberlegungen und Vorbereitungen

Bevor Sie sich Ohrlöcher stechen lassen, ist es wichtig, sich gut zu informieren und vorzubereiten. Überlegen Sie genau, an welcher Stelle die Ohrlöcher sein sollen, denn es gibt verschiedene Arten von Ohrpiercings. Suchen Sie sich ein seriöses Piercing-Studio mit erfahrenen Piercern. Achten Sie auf Hygiene und dass nur sterilisiertes Werkzeug verwendet wird. Informieren Sie sich auch über die Nachsorge, damit die Heilung problemlos verläuft. Es kann sinnvoll sein, vorab einen Allergietest machen zu lassen, um sicherzustellen, dass Sie das Material der Erststecker vertragen. Und ganz wichtig: Planen Sie Ihr Piercing so, dass Sie nach dem Stechen genügend Zeit zur Heilung haben, ohne dass Sport oder andere Aktivitäten die frischen Ohrlöcher irritieren.

Auswahl des richtigen Studios oder Piercers

Sie denken darüber nach, sich Ohrlöcher stechen zu lassen? Ohrringe sind ein tolles Accessoire! Hier ein paar Tipps: Suchen Sie ein Studio, das Hygiene großschreibt. Ein sauberer Laden und sterilisierte Instrumente sind ein Muss beim Ohrlochstechen. Fragen Sie ruhig nach, wie’s mit der Erfahrung des Piercers aussieht. Eine ruhige Hand und Know-how sind wichtig fürs Ohrloch stechen. Lassen Sie sich alles zum Ablauf erklären – keine Scheu, Fragen zu stellen! Und nach dem Stechen? Folgen Sie den Pflegehinweisen genau, damit alles schnell und problemlos verheilt.

Der eigentliche Piercingprozess

Der eigentliche Piercingprozess ist schnell und meist nur mit einem kurzen Schmerz verbunden.
Zunächst desinfiziert der Piercer die ausgewählten Stellen an Ihren Ohren. Dann markiert er die genauen Punkte, an denen die Ohrlöcher platziert werden sollen. Meistens wird eine spezielle Piercingpistole verwendet, um die Ohrlöcher zu stechen. Der Schmuck, oft Erstohrringe, wird direkt eingesetzt.
Sie sollten hier darauf achten, dass der Piercer ein Material verwendet, welches gut verträglich ist. Titan oder Chirurgenstahl ist hier eine gute Wahl.
Der Preis für das Stechen von Ohrringen kann variieren, je nachdem, wo Sie es machen lassen und welche Art von Ohrringen Sie wählen. Nach dem Stechen bekommen Sie Pflegehinweise mit auf den Weg, damit die Ohrlöcher gut verheilen können. Achten Sie darauf, diese zu befolgen, um Infektionen zu vermeiden.

Nachsorge und Pflege der frischen Ohrlöcher

Nachdem Sie sich Ohrlöcher stechen lassen haben, ist die Nachsorge besonders wichtig, um Infektionen und andere Komplikationen zu vermeiden. Auf unserer Hilfeseite zur Nachsorge und Pflege finden Sie viele nützliche Tipps zur Pflege von frisch gestochenen Ohrlöchern.

Mögliche Risiken und Komplikationen

Ohrlöcher stechen zu lassen ist meistens unkompliziert, aber wie bei jedem Eingriff gibt’s ein paar Risiken. Infektionen sind das häufigste Problem, besonders wenn die Ohrlöcher nicht richtig gepflegt werden. Allergische Reaktionen auf Schmuckmaterialien können auch auftreten, daher ist es schlau, auf hypoallergene Optionen zu setzen. Selten, aber möglich, sind Narbenbildung oder das Wachstum von Keloiden. Um Ärger zu vermeiden, suchen Sie sich am besten ein professionelles Studio und halten sich genau an die Pflegeanweisungen. So minimieren Sie die Risiken und können Ihre neuen Ohrlöcher in vollen Zügen genießen.
Auf unserer Hilfeseite zur Pflege von Ohrlöchern finden Sie viele Hausmittel und Tipps für die Heilung von frisch gestochenen Ohrlöchern und auch Informationen, welches Material, wie Titan oder Chirurgenstahl, welches perfekt als Folgeohrring geeignet ist.

Häufig gestellte Fragen rund um das Ohrlochstechen

Ab wann kann ich ein zweites Ohrloch stechen lassen?

Das Kombinieren mehrerer Ohrringe liegt im Trend – es ist üblich, zwei oder drei Ohrlöcher nebeneinander in den Ohrläppchen zu haben. Wenn schon ein Ohrloch vorhanden ist, sollte es vollständig geheilt sein, bevor ein weiteres direkt daneben gestochen wird. Normalerweise ist es möglich, nach zwölf Wochen zusätzliche Ohrlöcher stechen zu lassen.

Ab welchem Alter kann ein Ohrloch gestochen werden?

Sie können prinzipiell in jedem Alter ein Ohrloch stechen lassen, solange Sie sich dabei wohl fühlen. Bei Kindern empfehlen viele Piercer und Ärzte jedoch, bis nach der vollständigen Impfphase zu warten, also etwa bis zum fünften Lebensjahr. Das Wichtigste ist, dass es eine wohlüberlegte Entscheidung ist, besonders bei jüngeren Kindern. Wenn Sie für sich selbst oder Ihr Kind Ohrlöcher stechen lassen möchten, suchen Sie am besten einen erfahrenen Piercer auf, der auf Hygiene achtet und Sie umfassend berät. So stellen Sie sicher, dass das Ohrloch stechen sicher und professionell durchgeführt wird und Sie oder Ihr Kind sich schnell an die neuen Ohrringe gewöhnen können.

Wie heißen die verschiedenen Ohrlocharten?

Es gibt eine von Möglichkeiten, sich verschiedene Ohrlöcher stechen zu lassen. Wir haben Ihnen die beliebtesten Ohrlocharten auf einem Bild zusammengefasst und kurz erklärt.

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  • Der Standard Lope (Lope=Ohrläppchen) ist das klassische Ohrloch
  • Je nach Ohrläppchengröße können ein Upper Lope oder auch ein zweites Upper Lope gewählt werden.
  • Bei einem Helix verwendet man einen Stift oder Ring rund um den Ohrbogen. Helix ist griechisch und heißt übersetzt “Windung”). Hier unterscheidet man zwischen: Forward Helix, Helix, Mid Helix oder Low Helix.
  • Das Flat Ohrloch ist mittig durch die große sichtbare Ohrfläche.
  • Das Tragus Ohrloch geht durch den Knorpel vor dem Ohrloch Eingang.

Piercings zur Schmerzlinderung

Es gibt verschiedene Akkupunkturpunkte, die durch ein Piercing stimuliert werden können und somit Schmerzen lindern können. Gegen Heuschnupfen kann ein Helix an einer bestimmten Stelle helfen.

Wichtig: Es gibt keine wissenschaftliche Studien, die die Wirkung der verschiedenen Piercings bestätigen. Patienten haben eine Schmerzlinderung durch Akkupunkturpunkte bestätigt. Lassen Sie sich vorher von einem Arzt mit Akkupunktur Kenntnissen beraten.

Daith Piercing, Ohrpiercing gegen Migräne

Das Daith Piercing soll Linderung bei Kopfschmerzen oder Migräne verschaffen. Das Stechen soll schmerzhaft sein.

Conch Piercing, Ohrpiercing gegen Rückenschmerzen

Das Conch Piercing wird durch die Ohrmuschel gestochen, meist an der schmalsten Stelle im Ohr.

Welches Material nehme ich nach dem medizinischen Ohrring?

Wir haben eine Hilfeseite für Folgeohrringe für Sie erstellt. Holen Sie sich hier wertvolle Tipps für den richtigen Ohrring nach dem Stechen.

Das Bauchnabelpiercing